~*~ alles ist anders als es scheint ~*~

Der Zauberlehrling.mp3
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Die Welt zeigt sich

spiegelker       vehrt

Liebe Tiere, danke, dass ihr uns so wundervolle Gefährten seid.

                                                       Gewidmet jeder leidenden Kreatur auf dieser Erde: 

  Es tut mir leid. Bitte, verzeih mir. Ich liebe dich. Ich danke dir.

                           

                                                             

 

 

Tiere im Garten

 

 Im Garten viele Tierchen kreuchen am Boden und im Baum sie fleuchen,

es liegt mein Kater auf der Lauer, konzentriert im Blick die Mauer,

im Visier ist stets das Loch, aus dem die Maus muss huschen doch,

die Meisen tun sich amüsiern und fröhlich` Töne tiriliern,

auch Amseln munter stimmen ein zu dem Konzert der Vögelein,

neugierig fliegt ein der Star und trällert mit, wie jedes Jahr,

fast meint man, dass die grünen Wanzen wolln zu den Klängen neckisch tanzen,

der Specht, von weitem angelockt, sich auf den dicken Baumast hockt,

Sperlinge fliegen aus den Hecken, zu trinken in dem Wasserbecken,

Bachstelzen, sehr nett anzuschaun im Gebälk ein Nestchen baun,

die Elster schwungvoll kommt herbei, zu sehn, ob`s Gelege fertig sei,

auch für den Marder ist`s ein Fest, wenn er plündern kann das Nest,

Kreuzspinnen weben ohne Hetze mit feinem Faden ihre Netze,

zu fangen Fliegen oder Mücken, die Menschen weniger entzücken,

der Wollschweber mit langem Rüssel saugt Nektar aus der Blütenschüssel,

wenn der Regen plätschert leise, gehn die Schnecken auf die Reise,

zu knabbern an dem Blattsalat, das Tierchen nun mal Hunger hat,

im Untergrund der Maulwurf gräbt und hie und da den Rasen hebt,

Respekt erweis ich den Ameisen, zu nah ich komm, sie wollen beißen,

im Kompost so dann und wann wächst der Rosenkäfer ran,

mit irisierend grünem Flügel steuert er an den Wühlmaushügel,

Pflanzenreste zu feinen Erden durch die fleißigen Asseln werden,

der Tausendfüßer eilt mit Weile, frisst abgestorbene Pflanzenteile,

die Schwebfliege, sie trägt ein Höschen voll Pollen aus den rosa Röschen,

in der Wiese sich emsig tummeln Bienen, Wespen, Bremsen, Hummeln,

das Heupferd in der grünen Tracht ausgedehnte Sprünge macht,

Wasserläufer und Libelle sausen übern Teich sehr schnelle,

auch der Frosch macht quak, quak, quak, wenn erwacht der neue Tag,

die Kröte wandert ganz behäbig auf dem Boden ebenerdig,

Pfauenauge, Admiral, fand man früher überall,

heute sind sie eher rar, sich blicken lassen nur ein paar,

auf Erkundung in der Nacht sich der Igel leise macht,

wenn`s dunkelt auch die Fledermaus fliegt aus ihrer Höhle raus,

die Schleiereule auf leisen Schwingen will Beute zu den Jungen bringen,

Eichelhäher vergräbt  die Nuss, damit er winters nicht hungern muss,

Marienkäfer jagt die Blattlaus, um zu machen ihr den Garaus,

aus hohen Gräsern oft sich recken, lautlos und unscheinbar die Zecken,

haben sie `nen Wirt gefunden, tut sich bald ihr Körper runden,

denn der Parasit saugt Blut, es reifen kann die Eierbrut,

Regenwürmer gibts zuhauf, lockern fein die Erde auf,

der Zaunkönig sich sehen lässt zwischen Büschen im Geäst,

und Rotkehlchen, der Federball, will fehlen hier auf keinen Fall,

Stockenten landen in dem Teich, doch sie starten wieder gleich,

wenn der Kater sich pirscht heran, zum Schein zum Sprung ansetzt alsdann,

Rückenschwimmer im Wasser schwimmen, Kleiber senkrecht den Baum erklimmen,

das Eichhörnchen, ein freundlich` Gast, hüpft neugierig von Ast zu Ast,

Wadenstecher und Hornissen sich sehr gut zu wehren wissen,

Ohrkneifer und Florfliege schnell ziehen ein ins Insektenhotel,

der Kreuzschnabel mit Geduld den Samen aus dem Zapfen puhlt,

Eidechsen sich voller Wonne geben hin der strahlend` Sonne,

die Ringelnatter gerne schwimmt, im Weiher sie ein Vollbad nimmt,

die Reptilien lieben Wildnis, sonst verschwinden sie vom Bildnis,

der Mensch nimmt ihren Lebensraum, daher die Echsen man sieht mehr kaum,

im Winter an dem Futterplatz trifft die Drossel auf den Spatz,

Gierlitz kommt daher gehopst, eine Haferflocke mopst,

Dompfaff, Stieglitz, Finken, Tauben auch zu picken sich erlauben,

Kernbeißer steht auch bereit, knackt die Körner mit Leichtigkeit,

Birkenzeisig, Seidenschwanz führen auf den Federtanz,

kommt der Sperber angeschossen, flüchten sie in Heckenrosen,

der flinke Greifer blitzschnell fasst den Vogel, der nicht aufgepasst,

am Himmel kreisen krächzend Krähen, sie in den Garten runter spähen,

auch der Storch dreht seine Runde, bringt vom Frühling neue Kunde,

aus Nachbars Garten tönt der Hall des zarten Lieds der Nachtigall,

der Kuckuck in der Nähe ruft, ein Nest für seine Eier sucht,

vom Feld herüber kommt der Fasan, zu schaun, ob er was holen kann,

und die Moral von der Geschicht, ursprünglich sei des Garten Gesicht,

und bleibt er stets naturbelassen,

 

lockt er sogar den Osterhasen ;-)

 

 

 

 

 

Sonnenbad

Tiere im Garten.mp3
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"Menschenliebe und Tierliebe haben so viel miteinander zu tun wie persönlicher Frieden und politischer Frieden."
                                                                                                                                                                                      (Franz Alt)

Wer Tiere quält, ist unbeseelt

und Gottes guter Geist ihm fehlt,

mag noch so vornehm drein er schaun,

                                man sollte niemals ihm vertraun.     Johann Wolfgang von Goethe

                                       ...Heimchen zirren, Mücken flirren...

 ...Katzen schnurren, Tauben gurren, Hunde bellen, Fisch macht Wellen, Fliegen fliegen, es meckern Ziegen,

                                              Löwe brüllt, Wildschein wühlt...

.                                                             ...Rind auf Wiese für Wurm ist Riese ;-) ...

...es kräht der Hahn, so laut er kann, Hennen rennen um die Ecken, Schnecken kriechen unter Hecken...

                                    ...Spatz im Nest sich füttern lässt...

                  ...ein Hin und Her im BlütenMeer...

                                       ...Bienen summen, Bären brummen...

               ... Pferd frisst Möhren, Hirsche röhren, Esel mault, Wölfchen jault, die Kuh macht muh,

                                                   es schweigt Uhu...

                ...der Floh im Fell beißt zu mal schnell, es piepst die Maus, es saugtdie Laus...       

                                        ...Libelle schlüpft, Äffchen hüpft...

    ...gleiten Eulen, Käuze heulen, auf leisen Tatzen schleichen Katzen, es zirpen Grillen, Häschen

           spielen, Füchschen schlau lugt aus dem Bau, Flügel flattern, Enten schnattern...

                  ...Vogel frisst, was zu haschen ist, Katz und Kater, bald Mater ~ Vater...

                                       ...es döst im Schlaf das liebe Schaf...

                                                                                

                                                      der                                                

                                        Flug            

                                                              Bienen

                                     ...des Wassers Nass macht Enten Spaß...

El Condor Pasa.mp3
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Wo ist die Hummel ?

 

                                        Libelle  trocknet  ihre  frisch  entfalteten   Flügel

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© Gudrun Heidinger