~*~ alles ist anders als es scheint ~*~

Der Zauberlehrling.mp3
MP3-Audiodatei [3.4 MB]

Die Welt zeigt sich

spiegelker       vehrt

 

 

         Die schwierigste Turnübung ist  immer noch die,

sich selbst auf den Arm zu nehmen :-)     Werner Finck

 

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,

aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.     Albert Einstein

 

Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.

Francois-Marie Arouet alias Voltaire

 

DerVorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.

Das Gegenteil ist schon schwieriger.   Kurt Tucholsky

                                                                                        Konfuzius :   

                                    Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag.  

                   

             ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Sonne.mp3
MP3-Audiodatei [2.5 MB]

Der Tulpe Köpfchen sich entfaltet,

aus der Zwiebel Leben kroch,

Blütenpracht sich schön gestaltet,

feurig rot gen Sonne hoch,

Narzissen, gelb, bereits gekommen,

wippend heißen sie willkommen,

gemeinsam sie die Erde teilen,

geraume Zeit sie einig weilen.

Wenn ins Land zieht dann der Mai,

der Blumenteppich zeigt sich neu.

 

In des Sonnenschirmes Schatten

lässt sich dösen gut,

erholsam ist´s, tu nicht ermatten,

unter aufgespanntem Hut,

gemütlich noch das Fell geputzt,

hübsch für die späte Nacht,

          manch Mäuschen, es wird schaun verdutzt,

                            wenn Katzenmäulchen wacht

                                    im Dunkeln vor dem Mäusebau,

                          miau!

 

                    Konzert der Vögel Frühling kündet, 

                     Weib sucht Mann und Mann lockt Weib, 

                         gemeinsam man ein Nestchen findet, 

                             um weich zu betten Jedes Leib.

 

             Ob Sonne, Regen, Reif, ob Wind,

             die Tage fliehend ziehn geschwind

                                            und siehe da:

 

                                Aus Eiern neues Leben lugt,

                           weit wagt es sich hinaus,

                      Federn heben sich zum Flug,

                                             zurück gelassen ist das Haus.

 

 

Zwiebeln in heiß` KokosFett

für Zucchini sind das Bett,

Karotten und die Eier rein

fein` KamutMehl darf mit hinein,

 

alles mischen und gut würzen,

stocken lassen und drauf sich stürzen  ;-)...

 

gemach !, gemach !,

 

   Blatt der Veronica  ist auch noch da,

BlütenBlicke violett lächeln aus dem Omelette nett.

 

Dankbar Gaia`s Kost genieß ich andachtsvoll nun Biss für Biss.

 

Winterruhe

 

Gewandet ist die Erde in ihr weißes PuderKleid, glitzernd, diamanten.

Wohlgefallen regt das Auge beim Anblick der apart-paillettenartigen Erscheinungen im gleißenden Sonnenlicht. Der Kälte eisiges Klirren lässt für einen kurzen Moment Vibrationen erklingen. Oh, Winter, du süßlich-rauher Geselle, dein jährliches Aufblitzen hält das Leben erneut in Bann. Mensch, Tier, Stein, Wasser, Pflanze trotzen dir, jeder auf seine Weise: Starre, stoische Ruhe, sich Biegen in Windesbö, knisternde Holzscheite, duftender Kräutertee, Katzenpfötchen auf der warmen Ofenbank, aufgepludertes Vogelgefieder, Mäuserascheln unter der Schneedecke...

 

 

 

                          Eiben-Wesen wachsam blickt

                      mit freurig Augen wohl entzückt,

                            nächtens Schnee den Baum geweißt

                        ohne Laut, ganz still, ganz leis.

 

 

                       ***  im Februar, der Winter wankend,

                   des Mooses Kissen sich ent-deckt

                                                             von Schnee –

          Halm um Halm nach oben streckt

                              und reckt sich gradewegs gen Höh***

 

                

 

 

 

 

                                           Amsel, Drossel, Fink und Star... 

 

                     ...sonnenkraft und mondesfühlen

 

       sich wiegen in dem morgenkühlen

 

                    reiz des äther,

 

       jedwedes wesen,

 

                         das in die stimmung taucht,

 

                                                              nährend odem in sich haucht...

 

gedankenruhe

                                                                                              OHNE WORTE

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Gudrun Heidinger