~*~ alles ist anders als es scheint ~*~

Der Zauberlehrling.mp3
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Die Welt zeigt sich

spiegelker       vehrt

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.       Aus China

Wind

 Sieh, wie sich die Äste biegen, voll Schwung im Wind sich wonnig wiegen

der Bäume Blätter und nicht weit der zarten Vögel Federkleid,

die scheinen beinah schwerelos getragen in der Böen Schoß.

Oh, nimm mich mit, mein lieber Gsell,

ich möchte fliegen mit dir schnell,

so bitt ich dich, heb mich geschwind

                                                   nach oben, wo die Wolken sind!

                        Du bist zu schwer mit dem Gewicht!, hör ich es tönen ins Gesicht,

                  dein Mützchen doch, es ist sehr leicht, pass auf, es gleich vom Kopf dir weicht!

     Und schwuppdiwupp, schon war es weg und landete im Hundedreck,         

     da fährt der Wind mir durch mein Haar, ich fühle mich ganz wunderbar,

     tief nun ich atme ein die Luft und nehme wahr den Frühlingsduft

  ein Glücksgefühl steigt in mir auf, das Mützchen setz ich nicht mehr drauf

     aufs Haupt, ich nimm`s gelassen, der Wind, er möge kräftig blasen,

     auf dass mein Hirn ganz werde frei von dem Gedanken-Vielerlei.

Ich danke euch, oh Wind und Hündchen, habt mir beschert ein frisches Stündchen ;-)

Der Sturm.mp3
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Spaziergang im Regen

An meine Kapuze leise klopfen nieselnd fein die Regentropfen,

der Horizont, blau-grau verhangen, hält meinen Blick gebannt gefangen,

ich liebe diese Stimmung hier, bin ganz im Jetzt,so tief in mir,

die große Pfütze in den Auen lässt mich klar mein Antlitz schauen,

doch eben gleich das Bild verschwimmt, ein Hündchen hurtig Anlauf nimmt

und in der Lache fröhlich patscht, das Wasser stiebt und an mich klatscht,

dem Tierchen macht es sichtlich Spaß, mich stehn zu sehn so pudelnass,

wie könnte ich denn grimmig sein? beim Hundeblick, unschuldig rein,

noch rasch geschüttelt, schön ist das Fell, der Schwanz, er wedelt flink und schnell

geht Wuffi seines Wegs, zu holn vom Frauchen einen Keks.

Der Pilz...(k)ein Mysterium?

 

 

     Erde

 

 

       In deinem Odem eingehüllt,

       ein Hauch von Güte mich erfüllt,

       im trauten Schoß bin ich geborgen

       im Hier, weit weg ist jetzt das Morgen.

 

                                                                              Dein Busen nährt mich Tag und Stund,

voll Herzenswärme und so bunt

schenkst du reich des Füllhorns Gaben,

wir alle daran Anteil haben.

 

In Pracht in jeder Jahreszeit ziehst an dein aller schönstes Kleid,

das Grün, die Blumen, edles Geschmeide, welch Grazie und Augenweide.

 

Sonne, Regen, Erde, Wind, Boten der Metamorphose sind,

des Herbstes Farbspiel gülden-rot kündigt an des Sommers Tod,

er die Natur ins Traumland führt, zu ruhn, was ihr für wahr gebührt,

Terras Prallheit, Anmut, Kraft zurück sich ziehen in den Schlaf.

 

Das Licht, es lässt den Schnee fein schimmern, am Horizont die Lüfte flimmern,

Getier und Flora in Flur und Wald sinken in das Schweigen bald,

die Winterrast zur Einkehr ruft ins Innere, bis dass der Frühlingsduft

lockt Märzenbecher und Schneeglöckchen zu zeigen sich im weißen Röckchen,

in Zartheit leis das Blümlein grüßt, unser Gefühl und Anblick süßt.

 

Die Quelle allen Seins es will, der Kreislauf stehe niemals still.

 

 

 

 

   Frühlingsboten

 

 

     

 

                                                                                            geflügeltes Pfauenauge

 

 

   sonnige Blume

 

 

                                                                                                           Symbiose

 

 

 

Besuch beim  Bergmannl

 

 

 

                                                                                                          Mohn-Landschaft

                       

 

 

 prickelnd erfrischende Oase

 

 

                                                                                            gleißende Mittagssonne

 

 

 

 

  spätblühende Pfingstrose

 

 

    

 

                                                                                                                zartes Violett

 

 

 

 

   leuchtende Sommerspiere

 

                     In der Schöpfung ist alles Bewegung

 

 

 

 

                                                                                      grazile Überlebenskünstler

 

 

 

 

feurig blühende Schönheit

 

 

 

                                                                                                               süßer Nektar

 

 

    zielsichere Landung

 

 

 

   

                                                                                springendes Kraut am Bächlein

 

 

 

 

lauer Sommerregen

 

 

                                                                                                                       Rosen im See

 

 

Dillsamen in der LichtSole

            zart    leicht    luftig 

 

 

     

                                                                             Sonnen-Mus für Naschkatzen

                                                                                                                     spitzig    wirbelig    bizarr          

 

          haarige Gesellen  :-)

                                                                            anmutig   ~   filigran

                                                          sich wohlfühlen

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© Gudrun Heidinger